Muß es sich denn aber reimen? Je dringender die Gefahr der Fraueninvasion in das Reich der Männer sich gestaltet, je geharnischter treten ihr die Bedrohten entgegen. Widersprüche wechseln mit wahrhaft stupenden Willkürlichkeiten, ja eigentlich sind ihre beiden Bücher eine einzige immense Willkürlichkeit. sind leicht zu erfahren, und dahin schicke ich meine – Köchin. Ach, den Männern steht es auch nicht zu Gesicht. In noch höherem Grade als bei der Menstruation wird nach Ansicht der Ärzte bei Schwangerschaften, Geburten und ihren Folgeerscheinungen die Leistungsfähigkeit des Weibes herabgedrückt. Dient sie anderen Zwecken, so ist sie eine Gemeinheit.«. Nur die Kritiker, wie es scheint, die Mills Selbstbiographie besprochen haben, und die übereinstimmend die Aufrichtigkeit Mills in diesem Punkt bezweifeln und die Möglichkeit der Tatsache in Abrede stellen. Nun ja, meinetwegen, wir sind ziemlich garstiges Gewürm – Raupen. Sie befolgen dabei eine nicht zu billigende Taktik. Kommt da einer daher von hohen Bergen, wo er mit Adler und Schlange gehaust, einer, der Staaten und Parlamente, der Kaiser und Könige über die Klinge seines Geistes hat springen lassen, ja, der geholfen hat, Gott selbst zu töten. Hat nicht der Mann, der die Frau erhält, ein Recht auf Leistungen, die ihm genehm sind? Kenntnis welcher Waren? O Antifeminist, - laß dir keine grauen Haare wachsen. Der Pfeife des Rattenfängers von Hameln gleichen die jungen Verliebtheiten. Fordert wie der kühne Denker und Philosoph Eduard von Hartmann es schon vor Euch getan hat, - daß der Staat sämtlichen unversorgten Frauen mit einer Pension unter die Arme greife. In der Broschüre des Dr. Johannes Müller, die mir vorliegt, erlöst er das Weib aus der Gefahr in die Grube zu fallen, die die Frauenbewegung ihr gräbt. sie will Griechisch oder Mathematik treiben? »Ihre außerordentliche geistige Eigenart, wodurch sie Mann und Kind wärmend und bildend (ohne Bildung) umschließen kann, besteht in der Unmittelbarkeit ihrer Empfindung, in ihrem genial (Gott sei Dank, endlich das Wort »genial«, auf das ich schon lange wartete) intuitiven Verständnis, das alles aber zerstört die gelehrte Bildung.«, Dieser Satz wäre nicht besonders aufregend. Ach, wohl eher oft im Tal der Tränen. Merkwürdig. In Betreff der übrigen Frauenwelt haben die Männer im großen und ganzen einen übereinstimmenden Geschmack. So veröffentlicht sie Artikel, Essays und Feuilletons, hauptsächlich in neu gegründeten, politisch progressiven oder feministisch radikalen Zeitschriften wie den Sozialistischen Monatsheften oder Minna Cauers Die Frauenbewegung. Denn, begegnen wir ihnen dann wieder auf ihrer Sonnenhöhe, so mißtrauen wir der Weisheit Derer, die uns einmal Schundware verkauft haben, und wir sind unsicher: hatte sich Zeus damals als Trödler verkleidet oder tront nun der Trödler, als Zeus verkleidet, im Olymp? Ferrero war, als er es schrieb, - ich weiß es aus seinem eigenen Munde – 19 Jahre alt. »Nur der Mann gibt der Menschheit neue Ideen, Kunstschöpfungen u.s.w. Try. Ihnen fehlt gar nichts, werte Frau! Freilich nehmen die Feministen nicht wie ihre Widersacher Gegensätze an, wo nur Verschiedenheiten sind, Verschiedenheiten, die, ihrer Ansicht nach, die Frauenfrage kaum berühren. Vom Sterben der Frau. und gerade ernste Studien sollten einen so gefühlsmörderischen Einfluß üben und Asketen züchten! Nein, denn er fährt fort: »Alle gesitteten Länder zusammengenommen, kann man sagen, daß den Frauen aller Stände mit wenigen Ausnahmen, ein Mann mit großen, goldenen Achselstücken und großer Feldschärpe (die Portiers vor den Palästen z.B.) Es kam umgekehrt. Die Männer möchten auch nicht gern Eunuchen sein und doch gehört zum Harem (wahrscheinlich infolge der ungeheuren Vernunft Asiens) auch der Eunuche. Es gibt keinen Stand, der mir höher, edler erscheint, als der des Arztes, und unter den Ärzten kenne ich nicht wenige, die den idealsten Anforderungen entsprechen. Ich vermißte hinter diesem professoralen Tiefsinn ein begeistertes dreifaches Salamanderreiben, erstens – auf den Saufzwang, zweitens – auf die reizenden Paukschmisse, die schmücken indem sie entstellen, und drittens – auf eine Erotik, gegen die meine Feder sich sträubt. Die Antifeministen halten die allmählich sich entbindenden, der Dekadence heilend entgegenwirkenden Intelligenzkräfte der Frau für eine Art geistiger Brunnenvergiftung, und sie schlügen die Rädelsführerinnen am liebsten – wenigstens mundtot. Ein alter Berliner Knittelvers lautet: »I Hannemann, geh’ du voran, du hast die großen Stiebeln an.«. Es reimt sich auch nicht, daß Nietzsche »Wehe« über das Weib ruft, das das »Fürchten« vor dem Manne verlernt. Das Steht in "die Antifeministen" von Hedwig Dohm. Ein tönendes Gewirr zärtlicher Molltöne; mit ihren unendlichen Wiederholungen, ihren Unklarheiten und Widersprüchen, ihrem vorsichtigen Einhalten, wenn sie glaubt, durch zu Rückschrittliches ihr geistiges Renommee zu kompromittieren, erregt sie – mir wenigstens – ein nervöses Übelbefinden, das sich bis zu geistiger Qual steigert. Wie gegen Nietzsche, so verteidige ich mich gegen diese halb oder ganz antifeministischen Frauen mit Gewissensskrupeln, denn auch sie sind auserlesenen Geistes. Nicht einmal die Stühle für die Ladnerinnen kann die Aufhebung abschaffen, da der Kodex sie noch gar nicht angeschafft hat. Wenn er nur nicht stutzig wird bei diesen gedruckten Zusicherungen seiner intellektuellen Überlegenheit, die von geistig ihm nicht Ebenbürtigen ausgehen! Ein Buch der Verteidigung Erstdruck: Buchausgabe: Berlin (Ferdinand Dümmler) 1902. In der Tat ging die Entbindung später glücklich, wenn auch ziemlich schwer von statten. Würde es aber auf der anderen Seite nicht wie eine unredliche Taktik zugunsten der Frauenbewegung erscheinen, wollte ich die absolute Gegnerschaft erlauchter Geister verschweigen? Bei der Ärztin vernichtet der Anblick menschlichen Leidens die zarte Innigkeit u.s.w. Sie braucht nicht um der Versorgung willen zu heiraten, da sie sich selbst versorgen kann, sie braucht sich nicht mehr mit fremden Federn – mit der sozialen Stellung ihres Gatten – zu schmücken, da sie imstande ist, aus eigener Kraft eine Stellung zu erringen. Dohm prägte in ihrer Streitschrift den Begriff Antifeminismus und nahm die damit verbundenen Denkweisen auseinander. Sie führt uns in ein Märchenland reiner Geister und Herzen, wo alle Männer tief, alle Frauen tauduftig, herrlich veranlagt in Jugendschöne prangen. Die Welt ist ein Riesenphonograph. Die Angriffe unserer Widersacherinnen richten sich zumeist gegen die Frauenrechtlerinnen, die man willkürlich von anderen Frauengruppen absondert, selbst wenn letztere in ihren Grundanschauungen und Endzielen mit ihnen übereinstimmen. Aber auch die Menschenkenntnis scheint mir mehr auf Erfahrung und Verstand zu beruhen als auf Liebe für Mann und Kind. Ist es nicht verwunderlich – um nicht einen härteren Ausdruck zu gebrauchen – die Dringlichkeit zu sehen, mit der diese Frauen die intellektuelle Inferiorität ihres Geschlechtes der Welt kund und zu wissen tun? Laura Marholm; Ellen Key; Frau Lou Andreas-Salomé. Es gibt Amazonen und Opferlämmer, Hypatias und liebe einfache Hausmütterchen, - und alle wollen sich nach ihrer Wesensart betätigen und alle haben Recht, tausendmal Recht. Eine schlaue Taktik, die Begründungen und Widerlegungen der Frauenpartei zu ignorieren, denn – die Leute lesen in der Regel nur diejenigen Zeitungen, Journale, Bücher, die ihren Anschauungen entsprechen. Und was das Kaffeekochen betrifft, warum soll er sich denn den Kaffee nicht selber kochen? Es ist schier unerträglich, daß man die Frauen fort und fort in eine Zwangsjacke des Glücks stecken will. First and foremost, I am an individual, and my value as a human being rests on this individuality.” ― Hedwig Dohm, The Antifeminists. Das Weib hat es so gut, so gut, in sich und bei sich selbst! Männerfeindlich diese Form der Polemik? Willkommen sind ihr im Frauentum die »glühenden Flammen der großen Leidenschaft, die alle konventionelle Form zu Asche verbrennt. Ich grolle dem heiteren Amazonentöter nicht. Wird aus dem jungen Mädchen aber – weil es ihr nicht gelungen ist, einen Mann zu captivieren – eine alte Jungfer, so zählt sie in der Gesellschaft, wo man sich nicht langweilt, nicht mehr mit. »Zu jeder Nachtzeit muß der Arzt auf die Erquickung durch Schlaf verzichten und, trotz Wetter und Wind, auf holperigen Landwegen seiner Verpflichtung nachgehen.«. Und gleich darauf: »Mit Furcht und Mitleid stand bisher der Mann vor dem Weib, immer mit dem Fuß schon in der Tragödie, die zerreißt, indem sie entzückt.« Das Weib soll sich vor dem Manne, der Mann sich aber auch vor dem Weibe fürchten. Von einem Hausbewohner energisch zur Rede gestellt, antwortete er: »Sie estimieren mir nich als Mann.«. Sollten indessen einzelne Frauen dem verwerflichen Glauben an die Überlegenheit des Weibes huldigen, so wäre das ihre Privatansicht, die mit den Grundsätzen der Radikalen nichts gemein hat. Ihr Geist drang stets mitten ins Herz und Mark der Sache, ergriff allemal ihr Wesen.«, Als er von Carlyle spricht, sagt er: während er selbst sich nie getraut, über Carlyles intuitive Dichternatur ein Endurteil zu fällen, habe er sein Wesen klar erkannt, nachdem es ihm enthüllt worden »durch Eine, die uns Beiden weit überlegen war, die ein größerer Dichter war als er und ein größerer Denker als ich, deren eigener Geist und Natur die seine und weit mehr einschloß.«, Und wer kennt diese Frau! Sie wären nicht ehrgeizig, über alle Maßen ehrgeizig? An die Stelle jener politischen Circen sind Gruppen ernster Frauen getreten, die gern auf den Einfluß durch Hintertüren, Intriguen und Amors Beihilfe verzichten, und die den Einfluß auf die Kulturentwicklung kraft des Stimmrechts erstreben. Dritter Artikel: Jedwedem Schuhmacher wird verboten, Schuhwerk an eine Frau zu verkaufen.Aus meinem Buch »Der Frauen Natur und Recht.«. Wie wahr! Keiner kann wissen, was aus ihm wird, ehe er die Wege gegangen, die zu seinem Ziel führen. Nur kraft der »durchseelten, durchsinnlichten Hingabe an den Mann tritt das Weib in den Besitz seiner Persönlichkeit.« Geliebte zu werden ist ihr Beruf. Frauen werden nie im stande sein, die Gedanken von der Herrschaft der Gefühle auch nur für Augenblicke zu befreien« u.s.w. Überall und immer, wo nach den Gesetzen der Entwicklung eine neue Idee der alten zumutet: » ôte-toi, que je m’y mette«, ist der Kampf unausbleiblich, notwendig, ersprießlich. Der Direktor der Frauenklinik gibt zu, daß sich den psychologischen Studien an der Frau Schwierigkeiten entgegenstellen. Da wüßte ich nun wieder eins: eine solide Mitgift und die Knüpfung der beiden Triebe ginge glatt von statten. Unter der Stimme des Weibes versteht er eine einzige Stimme, die von Laura Marholm. Kein Handwerker weiß, ob er in seinem Fach Erhebliches leisten wird, ehe er an der Arbeit war. Draufgängerischen Tatendrang sagt man ihnen nach, geistiges Akrobatentum, viel Ellenbogen, Haare auf den Zähnen. Seine Merkmale des weiblichen Alterschwachsinns sind von mitleiderweckender Kleinlichkeit, so führt er z.B. Stärkere Schranken als allgemein gültige Zeitanschauungen – die immer nur einzelne kühne Geister zu durchbrechen wagen – sind kaum denkbar. Es ist ein instinktives Bedürfnis der Frau, dem Frauenarzt fern und fremd zu bleiben. Die Mutter erhebt ihre Dutzendkinder zu Genies – aus Ehrgeiz. Ein alter Dichter war’s, - er ist nun lange tot – der durch seine begeisterten patriotischen Gesänge sich Freunde und Bewunderer erwarb, und der außerdem den Ruf eines edlen und reinen Menschen genoß. März 1899. Das geht denn doch selbst bei dem »schönen alten Herrn« nicht an, das schwachsinnige Geschlecht mit der Erziehung der Kinder zu betrauen. Hedwig Dohm: Die Antifeministen. Daß er eben erst die Innerlichkeit des Mannes auf den Schild erhoben, hindert ihn nicht, gleich darauf zu behaupten: »Zahllos sind die Jungfrauen und Weiber, welche guter Wahl von Kleidungsstücken und Putzsachen die Eroberung von Ehegatten verdanken, von Anbetern, deren Feuer manchmal in geradem Verhältnis steht zu dem Putz der Herzensdame.« Na, er muß es ja wissen als Mann. Das heißt: sie begründen ihre Gegnerschaft entweder mit der geistigen und körperlichen Minderwertigkeit der Frau, oder sie decken sie mit der erhabenen Mission des Weibes als Priesterin des häuslichen Herdes, mit ihrer mimosenhaften Zartheit und ähnlichem Flügelschmuck. Wie wär’s, wenn dieser heitere Herr, bei dem das melancholische Temperament bereits ausgetilgt ist, mit einem Federstrich die Vererbung für null und nichtig erklärte? So scheint sie doch hohe geistige Capacität für einen ausgezeichneten Liebesleiter zu halten. Die unverheiratet gebliebenen sind die mitgiftlosen Mädchen. Nichts wäre ungerechter als den jungen Mädchen daraus einen Vorwurf machen zu wollen. Darum » écrasez l’infame« – das Frauenrechtlertum – das sich des Weibes »furchtbarer« Herrlichkeit widersetzt. Und die Vererbung? Wäre die Möglichkeit ausgeschlossen, daß in den hohen, reinen Äther sublimiertester Geistigkeit, dem – nach Buddha, Schopenhauer, Tolstoi – die Menschen entgegenstreben, der Zeugungstrieb ausstirbt? Können im Ernst unsere Gegnerinnen glauben, daß die in der Öffentlichkeit agitierenden Frauen, die von der Tribüne herab, die mit Petitionen und Resolutionen, Propaganda für die Frauenrechte machen, nicht nur überflüssig sind, sondern sogar eine Gefahr für die Förderung der Frauenbewegung bedeuten? Ich muß immer etwas trübe lächeln, wenn ich mit solcher ethischen Inbrunst die Liebe als des Ehebundes einzig würdiges Motiv preisen höre. September 1831 als Marianne Adelaide Hedwig Jülich zur Welt. Auf Grund ihrer Physis verbieten die Ärzte den Frauen das Studium. Hätten sie sich da nicht, des mühelosen Abschüttelns der unreifen, angegangenen Früchte enthalten sollen? Sie hat die aalhaft gewundene, sich schlängelnde Argumentationsart der Frau Laura Marholm. Mit all ihren Schriften will Laura Marholm ja nichts anderes, als dem Weib Hindernisse im Existenzkampf bereiten. Niedrig, niedrig stellt sie das Weib. Sollte nicht z.B. Die gewalttätige Unterdrückung ihrer Äußerungen aber erzeugt Feindseligkeit, hinterlistigen, tückischen Kampf, erzeugt die innere Auflösung der Ehe, die doch nicht weniger verhängnisvoll ist als die äußere. Nein. Und wer hat je bemerkt, daß die verheiratete Frau, die nicht Mutter geworden ist, in der Schätzung der Gesellschaft auch nur um einen Schatten tiefer steht, als die mit Kindern gesegnete? Noch aber hatte ich es nicht zu Ende gedacht, da stand es schon: »Aber ihre mütterliche Gesinnung bleibt mitsamt ihrem Schatz von Zärtlichkeit.«. Weil sie sich heimlich ihrer Schwäche bewußt sind, betonen sie bei jeder Gelegenheit ihre Oberhoheit. Die Höhen und Tiefen sind ihre schwache Seite. Die Repräsentantinnen der Reaktion verlangen diese Rechte aber nur – entweder zur privaten Daseinslust der Frau, oder in so weit sie ihrer Mütterlichkeit zu gute kommen.
Yanlışlıkla Atılan Okey, Was Ist Technik Einfach Erklärt, Traumdeutung Jemanden Aus Den Augen Verlieren, Fc Köniz Schweizer Cup, Witcher 3 Witch Hunter Encounter, Thomas Tuchel News Today, Warhammer 2 Engine Of The Gods, Bilder Janosch Oh Wie Schön Ist Panama, Wörter Mit Knecht Am Ende,